3 kleine Killerfeatures, die zeigen, dass Google+ gar nicht Facebook sein will

Google+ Ripples ExampleMark Zuckerberg nannte Google+ kürzlich their own little version of Facebook. Auch viele andere sind überzeugt, dass sich der Suchriese gegen Facebook nie durchsetzen wird und fühlen sich durch das in letzter Zeit weniger rasante Wachstum des neuen Players bestätigt. Doch während manche schon den Abgesang anstimmen baut Google sein Social Network unbeirrt Schritt für Schritt aus – und damit tiefgreifend seine Strategie um, in der das eigene Social Network zu einem entscheidenden Asset wird.

Abgesehen von der immer stärkeren YouTube Integration wird das an 3 kleinen aber feinen Features sehr schön deutlich:

1. Autorenverknüpfung
Noch von vielen unbemerkt hat Google mit G+ seinen Suchergebnissen einen gewaltigen potentiellen Qualitätsschub verpasst, und das nicht nur durch den bekannten +1 Button. Denn indem Autoren nun ihre Inhalte mit ihren Google+ Profilen verknüpfen können, kann Google entsprechend originalen Inhalt verifizieren und damit bessere Suchergebnisse liefern. Autoren werden sogar in den Suchergebnissen direkt angezeigt, ein gewaltiger Personalisierungsschub. Wer also in Zukunft auf Google gefunden werden will, sollte besser auch in Google+ vertreten sein.
Eine Anleitung zum Verknüpfen gibt es hier.

2. Ripples
Die Stärke von Google in Analytics wird beim kleinen aber extrem spannenden Feature Ripples deutlich. Für alle Measurement Verantwortlichen ein Traum, kann man doch nun endlich den Trickle Down Effekt der eigenen Inhalte und wertvolle Reichweitenwerte messen. Auf Facebook wartete man bisher vergeblich auf ein solches für ein Social Network so logisches Feature.
Update: Und Ripples wird offenbar eine Rolle in Google AdWords spielen.

3. Search
Dieser Punkt klingt vielleicht nach “eh klar”, doch haben Sie jemals versucht in Facebook etwas zu finden? Ich nehme mal stark an ja und das heißt Sie sind mit höchster Wahrscheinlichkeit genauso frustriert davon gewesen wie ich. Ganz anders auf Google+. Google nutzt seine zentrale Stärke gekonnt und macht es einem eine Freude nach Pages, Inhalten und anderem im Network zu suchen. Und: Heute schon in der Testphase, wird man in Zukunft mit einem einfachen „+“ in der normalen Google Suche Brandpages finden können.

Googles Strategie ist es in erster Linie also nicht ein zweites Facebook zu bauen. Den Verantwortlichen geht es viel mehr darum, die Macht des Sozialen in all ihre Produkte zu integrieren und ein noch besseres Großes Ganzes zu schaffen. Google+ ist ein Tool, das alle Google Produkte vereinheitlicht, zusammenführt und mit einem Social Layer versieht. Es geht gewissermaßen um eine gemeinsame Identität für Google Nutzer.

Ob Google, wie selbst eigene Mitarbeiter bezweifeln, „social“ wirklich verstanden hat, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist das was wir jetzt sehen nur der Anfang.

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